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Ein Relaunch für stefanmey.com

Wie unschwer zu erkennen ist, hat diese Website seit vergangenen Sonntag ein neues Aussehen – das alte Design, das ich seit Sommer 2008 verwendet habe, wurde durch ein neues, deutlich helleres Aussehen mit viel mehr Weißflächen ersetzt. Nun können User über eine digitale Pinwand surfen; und wenn ihnen ein Teaser gefällt, dann klicken sie ihn, kommentieren anschließend mit Hilfe Ihrer Social Media-Profile und surfen über einzelne Links am Ende des Artikels weiter. Das macht das gesamte Surfen einfacher – übrigens auch auf mobilen Geräten, auf denen die Site jetzt richtig fesch aussieht.

Und nicht nur das: Außerdem kommt Ihr über Links am oberen Ende der Homepage nun direkt auf meine Social Media-Profile von Facebook und Twitter, auf denen ich weiter funke, wenn auf dem Blog mal wieder Sendepause ist – Und über den Search-Button könnt ihr auch alte Postings wieder ausfindig machen.

Fairerweise muss ich allerdings auch darauf hinweisen, dass dieser Relaunch eigentlich gar nicht geplant war – sondern auf Initiative meines Freunds Jakob hin passiert ist, dessen YouTube-Plugin ich testen wollte. Aber Plus mal Plus gibt nun mal auch Plus – und deshalb gibt es nun neben dem neuen Design auch öfter mal Videos und auch Fotos, statt immer nur trockener Texte.

Was mich auch schon zum Finale dieses Postings bringt: Ein vollkommen überflüssiges Foto. Ich wünsche weiterhin viel Spaß beim Surfen.

goat

Sehen wir uns morgen?

Nur noch einmal schlafen, dann ist es soweit: Das IndiaCamp wird ein weiteres Mal seine Pforten öffnen; und derzeit deutet alles darauf hin, dass wie den Erfolg des vergangenen Jahres sogar noch übertreffen werden.

Denn alleine in unserem Wiki gibt es schon knapp 70 Anmeldungen (und erfahrungsgemäß kommt dann immer noch ein wenig kurzfristig entschlossenes Laufpublikum hinzu); außerdem sind die Sessions diesmal ein Hammer: Robert Klembas von Rebeat wird im Wirtschafts-Segment etwa über das digitale Musik-Business sprechen, zudem wird der erste mobile Tandoor-Grill der Welt vorgestellt.

Im Kultur-Bereich wiederum berichtet Alina Tretnjak vom Bollwood-Tanz abseits des Mainstream, nämlich in indischen Slums – im Februar habe ich sie in Chennai getroffen, als sie dort gerade an der Perfektion ihrer eigenen Tanz-Künste arbeitete. Und auch Experten wie Claus Tieber und Radha Anjali bringen ihr Fachwissen rund um Bollywood und Tanz ein. Selbst eine Session rund um Yoga und Meditation wird es diesmal geben.

Ich selbst werde in einer Session Eindrücke von der indischen Comic-Con mit Erkenntnissen aus einem Gespräch mit dem Geschäftsführer von ACK kombinieren – bei mir wird man also alles erfahren, was es über indische Comic-Kultur zu wissen gibt. Außerdem werde ich in einer zweiten Session Co-Working-Soaces in Indien vorstellen – der Vortrag wird äußerst multimedial gehalten und unter anderem Videos wie das Folgende enthalten.

Wer da nicht kommt, ist selber schuld. Weiterführende Informationen gibt es hier.

„I wanna be a Tech Star“

Wer erinnert sich nicht an den Alternative-Rock-Hit „Rock Star“ der kanadischen Band Nickelback (die es nebenbei bemerkt inzwischen sogar als PEZ gibt)? Der Investment-Banker Terence Kawaja hat sich nun einen entsprechenden Spaß gemacht und das Lied auf „Tech Star“ umgedichtet – und dabei zieht er die gesamten Klischees der Web-Entrepreneure so richtig durch den Kakao:

Keinen Bock, in einem gewöhnlichen Job zu arbeiten – daher gründe ich ein IT-Startup, baue eine iPhone-App, die sich über Werbung finanziert und auf ein T-Shirt zielt. Die Zeit verbringe ich auf Konferenzen zum digitalen Business, die von digitalen Medien abgehandelt werden. Hoffentlich – ja, hoffentlich! – kauft mich ein VC-Geber, bevor es zu heftig wird.

Ohne Zweifel ein lustiges Video (siehe unten); und, liebe Gründer, bitte lasst Euch nicht beirren: Erst heute ist das Wiener Mode-Web-Startup Garmz online gegangen; die haben nach langer Suche nämlich einen VC-Geber gefunden. Die Geschichte dazu erzählen Euch die beiden Gründer gerne – spätestens dann auf der nächsten Konferenz zu digitalem Business.

Aus Gründen der Effizienz-Maximierung erschien dieser Artikel auch auf der TechZone des WirtschaftsBlatt.

Facebook und das echte Leben

Ich habe gerade begonnen, einen Läster-Eintrag über FaceBook zu schreiben. Und dann habe ich es wieder gelöscht. Weil den Worten der EUphemistin derzeit nicht viel hinzu zu fügen ist. Außer vielleicht folgendes famoses Video, das die Absurdität des so genannten „Sozialen Netzwerks“ und seiner „Freunde“ wundervoll auf den Punkt bringt:

Nebenbei bemerkt: „Freunde“ ist ein Übersetzungsfehler von Facebook. Das englische Wort „friend“ wird nämlich nicht korrekt mit „Freund“, sondern mit „Bekannter“ gleich gesetzt. Echte Freunde sind hingegen „best friends“. Das ist ein großer Unterschied, den der Autor dieser Zeilen mühsam im jahrelangen Kontakt mit englischen „friends“ und „best friends“ erfahren musste.

Die neue Tocotronic-Single ist online!

Seit einer knappen Stunde ist es so weit: Tocotronics Video zur neuen Single  „Macht es nicht selbst“, der erste Vorbote des im Jänner erscheinenden Albums „Schall & Wahn“ ist auf der Homepage der Band online. Ersteindruck: Wie zu erwarten eher seltsam.

Anders als bei anderen Stücken der jüngeren Schaffensperiode spart die Band hier mit Zitaten diverser Autoren verschiedenster Epochen. Stattdessen kommt die Message klar rüber: „Was Du auch machst, mach es nicht selbst“. Außer Selbstbefriedigung. Und natürlich Selbstausbeutung. Was? Wie bitte? Doch nicht so klar? Typisch Tocotronic eben. Die Interpretation bleibt dem Zuhörer überlassen; und der muss das nun erst mal sickern lassen.

Musikalisch scheint die Band weiter den Weg zu gehen, der sich schon im Voralbum „Kapitualtion“ abgezeichnet hat: Wieder zurück zu den Wurzeln; rockig gehalten mit verzerrter Gitarre – im Hintergrund ist ein Schriftzug zu sehen, der schon an die „Sag alles ab“-Zeit des Vorgänger-Albums erinnert . „Fuck it all“, will uns die Band damit wohl einmal mehr sagen.  Von der Verträumtheit des selbstbetitelten „weißen Albums“ (welches mit „Schatten werfen keine Schatten“ eines der schönsten Liebeslieder aller Zeiten enthält) ist hier nichts mehr zu spüren. Ob von dem Ersteindruck auf das ganze Album zu schließen ist, wird sich noch zeigen. Zumindest die Single sollte aber tanzbar sein und wird daher im Jahr 2010 wohl öfter aus den Lautsprechern des „Flex“ erklingen.

Im Video selbst besprühen sich übrigens überdimensionale Stofftiere gegenseitig und laufen dann brennend durch die Gegend. Flaming Lips meets Rammstein. Auch mal interessant.

Das ganze Video gibt’s übrigens hier.

dirk