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Internet

Analogien erklären die digitale Welt

Es ist immer so schwer, Menschen ohne Technikbegeisterung klar zu machen, warum, Technik eine spannende Sache ist. Wie erklärt man die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Browser; und wie macht man klar, dass es sich dabei schon fast um einen Glaubenskrieg handelt? Wie erklärt man das Mindset von Web-Entrepreneuren? Und wie bringt man der Eltern-Generation verständlich und sanft bei, dass man ein ernsthaftes Problem mit seiner Facebook- und Twitter-Abhängigkeit hat? Die Antwort lautet: Mit Vergleichen. Und schönen Bildern.

Folgendes Bild beschreibt etwa, was für eine Frau Ihr Browser wäre, wenn Ihr Browser tatsächlich eine Frau wäre:

Ich persönliche kann sagen, dass auch ich meine ersten Erfahrungen mit Internet Explorer hatte, dann aber fasziniert von der Vielfältigkeit der Firefox war. Seitdem bin ich ihr treu. Es gibt keine bessere.

Die Bloggerin Veronika Mauerhofer wiederum hat eine schöne Grafik vorgestellt, die die Analogie zwischen Drogen und Social Networks treffend beschreibt:

Vor allem die Sache mit YouTube kann ich bestätigen… wie viele gemütliche Abende mit Freunden wurden schon zerstört durch den Satz „Lass mich Dir kurz EIN lustiges Musikvideo zeigen“? Ich habe aufgehört zu zählen.

Tilo Bonow von Piabo stellte schließlich noch ein Schaubild dar, in dem sich wohl so mancher Gast diverser Barcamps wiederfinden wird. Das haben Web-Startups und Rock Bands gemeinsam:

Ich erwarte mir, dass zahlreiche Twitter-Bekanntschaften – sollten sie das letzte Stadium erreichen – mich irgendwann in ihre fette Villa einladen. Mit Pool und eigenem Golfplatz. Bitte. Danke.

Interview mit Chris Hughes

Komme gerade von einem Inerview mit Chris Hughes, dem Mitbegründer von FaceBook. Er weilt nur kurzfristig in Wien, aber alle Medien belagern ihn; dementsprechend wird es in den kommenden Tagen eine Flut an Interviews im österreichischen Print-Dschungel geben. Ich selbst möchte so lange nicht warten, stelle dementsprechend das mp3 des Interviews in voller Länge hier zur Verfügung. Eine gekürzte, auf das Westentliche reduzierte Version erscheint dann am Dienstag im WirtschaftsBlatt, der besten Wirtschaftszeitung des Landes.

Kleiner Überblick: Wir haben kurz über den FaceBook-Film gesprochen, dann über den Erfolg der Seite, mögliche Monetarisierung, Werbechancen für Unternehmen, Facebook-Sucht und Trends für das Web 2.0 Außerdem hat er sich gefreut zu erfahren, dass ich ein Fan von FaceBook bin.

Für den Mitschnitt bitte hier klicken.

Viel Spaß 🙂

Ich verlose eine Sonnencreme

Freilich liegt mir nichts ferner als das Implizieren von Kausalität in Bezug auf diesen Blog und das restliche Universum. Aber kurz nachdem ich mich über die hohen Roaming-Kosten bei Orange aufgeregt hatte, flatterte ein durchaus kreatives Werbegeschenk des Mobilfunkers Hutchinson 3G (bekannt als „Drei“) in meine Offline-Mailbox: Eine Sonnencreme, passend zur Urlaubszeit. Diese bietet laut Beschriftung einen „Roaming-Schutz“ mit „Kosten-Schutz-Faktor 3“.

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Tatsächlich prescht der Konzern aus HongKong in Sachen Roaming vorbildhaft voran. In Ländern mit eigenem Hutchinson-Netz zahlt man für’s Roaming gar nichts – zu den entsprechenden Ländern gehören Italien und Großbritannien, ansonsten eher unpopuläre Reiseziele wie Irland, Schweden, Dänemark, Australien oder eben HongKong. In der Türkei oder Kroatien blechen die Kunden trotzdem. Für EU-Länder verrechnen die Dreiler 1,49 € pro Megabyte. Das ist zwar billiger als bei der Konkurrenz, aber der Werbespruch „Nur bei 3: Jetzt im Ausland telefonieren und surfen zum Österreichpreis“ (der ebenfalls auf der Packung der Sonnencreme pickt) ist somit leider etwas missverständlich – außerhalb der EU und des Hutchinson-Imperiums blecht man nämlich immer noch. Bin gespannt, ob es zu Klagen wegen irreführender Werbung kommt.

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Da ich selbst mir bereits eine Sonnencreme für diesen Sommer gekauft habe, verlose ich diese Tube – angesichts des schönen Wetters wird sie wohl so mancher im Urlaub brauchen können. Gewinnen tut, wer mir in den Kommentaren folgende Frage beantworten kann: „Wie viel zahlt man im Ausland bei Orange für den Download eines Bildes mit 500 Kilobyte?“ Eine Lösungshilfe gibt es hier. Ausgeschlossen vom Wettbewerb sind Mitarbeiter dieses Blogs (also ich), ebenso wie der Rechtsweg.