“Indische Wirtschaft” – das Online-Medium zum Wachstumsmarkt – kooperiert ab sofort mit der in Deutschland beheimateten Indien-Community “Indien Aktuell“. Ein Banner-Tausch findet ebenso statt wie eine Kooperation im inhaltlichen Bereich: Die Autoren von “Indische Wirtschaft” – Stefan Mey und Wolfgang Bergthaler – werden die reichweitenstarke Community mit Wirtschaftsnachrichten rund um das südasiatische Land beliefern. Weitere Projekte sollen in Zukunft länderübergreifend und partnerschaftlich realisiert werden.
„Das frische Team von Indische Wirtschaft passt gut zu Indien Aktuell,“ sagt Sven Andreßen, Chefredakteur von Indien Aktuell Business, mit Hinweis auf die jahrelange Indien-Erfahrung der beiden Autoren des erst Anfang 2010 gegründeten Erfolgsmediums. “Für uns wiederum bedeutet die Kooperation eine starke Erhöhung der Reichweite, vor allem im deutschen Markt”, ergänzt Stefan Mey von Indische Wirtschaft. Weiteren Projekten blicke man mit großer Vorfreude entgegen.
“Bei uns im Haus sind wir die einzigen, deren Keller keine Sicherheitstür hat – zugleich sind wir auch eine der wenigen Haushalte, bei denen die Kellertür noch nicht aufgebrochen wurde”, meint eine Kollegin als schöne Metapher auf meinen Versuch, eine Woche ohne Virenscanner und Firewall unterwegs zu sein. Allerdings: Ein Keller ist ein Keller und daher schwer einsehbar; wäre die Situation wohl die gleiche, wenn ihr Auto das einzige in der Straße ohne Alarmanlage wäre?
Immerhin meinte der Symantec-Experte Candid Wüest ja bereits in meinem letzten Posting, dass weniger direkte Attacken auf den User stattfinden, sondern sie sich beim Besuchen infizierter Homepages einen Trojaner holen – laut Wüest werden pro Tag 13.000 Websites infiziert. Oder, anders ausgedrückt: Wenn ich mir einen Umhang aus Gold fertigen lasse und damit allein in meiner Wohnung sitze, ist es wurscht – spaziere ich damit durch Brooklyn, so habe ich ein Problem.
Also, meine gestrige Mission: Mehr surfen. Somit war ich gleich in der früh auf den Technik-Blogs diverser US-Medien und habe mir zusätzlich ein paar YouTube-Videos rein gezogen. Denn: “Auch Plugins wie der Flash Player können Einfallstore für Schad-Software sein, wenn sie nicht up-to-date gehalten werden”, sagte mir Karl Novak, Sicherheitsexperte beim Detektivbüro MSI.
Und dann noch ein besonderes Surf-Schmankerl: Die Website eines Kollegen inklusive Webshop, auf die ihm zufolge “viele Russen zugreifen”. Da ein Großteil der Schadsoftware aus Russland und China kommt, könnte ich mich hier erfolgreich anstecken. Am Abend habe ich dann noch die Seite www.party.at besucht, um abendliche Aktivitäten in Erfahrung zu bringen, sowie Artikel in der Wikipedia gelesen. Somit endete mein Surf-Tag.
Übrigens, falls sich ein potenzieller Einbrecher Hoffnung gemacht hat: Das Kellerabteil der Kollegin ist zwar schwach gesichert – ein Einbruch lohnt sich aber nicht, da sich dort kaum Wertsachen befinden, versichert sie mir.
Im Selbsttest ist Stefan Mey eine Woche ohne Virenscanner und Firewall unterwegs. Der Versuch läuft bis kommenden Montag; das Ergebnis wird kommenden Dienstag in der Print-Ausgabe des WirtschaftsBlatt veröffentlicht.
In meinem Job ist man es ja gewohnt, Interviews mit Menschen zu führen, sie fotografieren zu lassen und das Endergebnis dann zu veröffentlichen. Die nette Runde rund um die “Blögger”-Website hat diesen Spieß nun umgedreht: Wolfgang Bergthaler und meine Wenigkeit wurden für das Projekt “Blogger vor der Linse” fotografiert, zudem durften wir Weisheiten zur Welt von uns geben. Das Ergebnis findet sich nun auf der entsprechenden Website und wird gerade durch diverse SocialMedia-Kanäle geschickt… Freu mich – ist ein echt schönes Interview geworden!
Wer in der Fußgängerzone von Bitola sitzt – mit seinen zahlreichen, gut gefüllten Cafés – der ergattert am besten einen Platz in den vorderen Reihen; denn dort kann er die Modeschau in vollem Ausmaß beobachten. Die jungen Bitolanerinnen flanieren hier die Straße entlang; in kurzen Röcken, dafür mit umso höheren Absätzen, stolzieren sie wie auf einem Laufsteg daher – meist in Gruppen, deren Mitgliederinnen untereinander Schein-Kooperationen schließen; allerdings mit dem eigentlichen Ziel, die Konkurrenz abzuchecken.
Das Jagdwild: Die männlichen Bitolaner. Diese sind das exakte Gegenteil ihrer weiblichen Counterparts – verwaschene Pullis, schlendernder Gang und Vokuhilas sind hier das Programm… VOKUHILAS! Und zwar wirklich viele… Wie kann es sein, dass derart hübsch hergerichtete Damen sich mit Männern einlassen, die ihre Frisur nicht einmal annähernd im Griff haben?
Der Hintergrund ist leider ein trauriger: Die Arbeitslosenquote in Mazedonien schwankt zwischen 30 und 40 Prozent; es kommt nur in seltenen Fällen vor, dass beide Partner in einer Beziehung erwerbstätig sind. Ein Mädchen, das aus nicht-wohlhabenden Verhältnissen kommt, hat somit nur eine Möglichkeit, aus dem Armutskreislauf auszubrechen: Sich schön herrichten, flanieren gehen, und sich einen Mann mit Job sichern. Die Männer wiederum können ihr Äußeres vernachlässigen.
Grund genug für mich, eine Aktion zu starten: Ab sofort können in meinem Spreadshirt-Shop T-Shirts und Girlie-Shirts mit der sarkastischen Aufschrift “Vokuhila – Weil’s eh schon wurscht is’” gekauft werden. Sarkasmus ist erlaubt, wenn er einem guten Zweck dient: Der Reinerlös (zwei Euro pro Shirt) wird einer im entsprechenden Kulturraum aktiven seriösen NGO (vermutlich Amnesty International, wenn mir nichts besseres einfällt) gespendet. Somit macht mein Spreadshirt-Shop jetzt auch endlich Sinn. Wurde auch Zeit.
Ich gehe mal wieder mit dem Trend zum Web 2.0: Auf Anraten meines Partners für den allseits beliebten Blog www.indische-wirtschaft.de, Wolfgang Bergthaler, habe ich soeben den “Like”-Button in meine beiden Blog-Projekte (www.stefanmey.com und www.indische-wirtschaft.de) eingeführt.
Für Euch, die gewöhnlichen User, bedeutet das: Ihr könnt jetzt direkt am Ende der Blog-Einträge auf “I like” klicken, so wie Ihr es aus Facebook kennt – dass Ihr mich gern habt, wird dann automatisch auf Eurer Facebook-Seite kund getan. Was Euch das bringt? Ganz einfach: Wenn viele Leute eine bestimmte Art an Artikeln mögen, dann weiß ich, dass ich vermehrt in diese Richtung schreiben sollte – Ihr habt also einen Qualitätsgewinn in diesem Medium. Und die schüchternen unter Euch müssen nicht mehr sich damit abmühen, unter fadenscheinigen Pseudonymen etwas Sinnloses daher zu brabbeln – es reicht ein einziger Klick auf den “I like”-Button. Ich freue mich also bereits jetzt auf eifriges Geklicke!
Die Nicht-Nerds unter Euch können nun zu Lesen aufhören.
Für die Nerds unter Euch: Hier eine Anleitung, wie Ihr die gleiche Funktion in Eure WordPress-Blogs einbaut.
Bedingung dafür ist, dass Ihr den Blog auf Eurem eigenen Webspace habt, so wie ich es habe. Dann geht Ihr in den Ordner “wp-content/themes” und sucht dort das Theme, mit dem Ihr gerade arbeitet (in meinem Fall “Elegant Grunge”). Dort wählt Ihr die Datei “single.php” und gebt folgenden Code an der gewünschten Stelle ein:
Voila, das war’s. Eh ziemlich leicht. Solltet Ihr trotz meiner idiotensicheren Beschreibung nicht verstehen, was ich meine, schreibt mir bitte kein Email, sondern wendet Euch direkt an Mark Zuckerberg. Der erklärt Euch das schon.
Es ist so weit; mittlerweile können wir auf das bisher Erreichte stolz sein und müssen uns nicht mehr verstecken, können stattdessen lauthals verkünden: Seit Anfang des Jahres betreiben Wolfgang Bergthaler und ich mit vollem Enthusiasmus unter den URLs www.indische-wirtschaft.de und www.indische-wirtschaft.at das Online-Medium “Indische Wirtschaft” – wie der Name schon sagt eine Website, die intensiv vom fernöstlichen Wachstumsmarkt berichtet.
Und um die Frage vorweg zu nehmen: Ja. Bei “Indische Wirtschaft” handelt es sich um eben jenes neue Online-Projekt, das ich in meinem Neujahrsbrief 2010 einem ausgewählten Kreis an Lesern angekündigt habe.
Um eine zweite Frage ebenfalls vorweg zu nehmen: Nein. Ich bin nicht verrückt geworden.
Stattdessen ist die Idee zu “Indische Wirtschaft” entstanden, als ich mir überlegte, in welchen beiden Bereichen ich wirklich Expertise habe. “Wirtschaft” leitete sich klar aus meinem Studium und meiner jetzigen Tätigkeit ab; “Indien” aus der Tatsache, dass ich dort aufgewachsen bin, im Jahr 2008 dort einen tollen Urlaub verbrachte und im WirtschaftsBlatt hin und wieder darüber berichte. Und weil ich halbwegs schreiben kann, beschloss ich, alles in einen Topf zu werfen und daraus ein Projekt zu zaubern: Ein Online-Medium zu indischer Wirtschaft.
Auch weiterhin werden wir über die größte Demokratie der Welt berichten. Hauptsächlich über wirtschaftliche Themen, hier und da aber auch über Politik, Kultur und allerlei für unser Weltbild befremdlich wirkendes. Wer des Lesens mächtig ist, sollte diese Fähigkeit also nutzen und vorbei schauen – hilfreich dabei werden ein paar Links in der Seitenleiste von stefanmey.com sein, die stets die neuesten Artikel vorstellen. Das geht automatisch, und ich muss mich nicht darum kümmern. Super.
Und wem das Gelesene wirklich gefällt, der kann ja mal mit uns Kontakt aufnehmen: Wolfgang freut sich bestimmt über neue Aufträge als Projektmanager – und ich stelle meine schreiberishcen Fähigkeiten ebenfalls gerne zur Verfügung. Im dem Sinne: “Dhanyavaad” für’s Lesen – ich wünsche erfreuliche Lektüre!
PS: Dieser Beitrag erschien anstelle eines “Blog der Woche”. Kommende Woche stelle ich dann wie gewohnt einen Blogger meiner Wahl vor – versprochen!
Das österreichische Blogger-Netzwerk “Blögger” hat zu einer Blogparade aufgerufen. Was ist das? Das ist eine Blog-Veranstaltung, bei der ein Blogger das Thema vorgibt und die anderen dann darüber schreiben, man sich zu diesem Anlass auch noch gegenseitig verlinkt. Juchei, also quasi eine praktische Umsetzung der Small-World-Theorie.
Gerne hätte ich mitgemacht, aber dummerweise hat mein Hang zu Prokrastination wieder mal zugeschlagen – heute wollte ich in die Tasten hauen, musste dann aber feststellen, dass die Deadline schon gestern war. Blöd.
Dabei hätte mich sogar das Thema interessiert: Warum verlinken sich Blogger untereinander so wenig? Was hat das für Auswirkungen? Und was kann man dagegen tun?
Außer Konkurrenz gesagt (weil die Deadline ja schon vorbei ist): Ja, schade, die Verlinkungen gehen vor die Hunde. Grund dafür ist vermutlich, dass das Verlinken mittlerweile andere für uns übernommen haben: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg schreibt auf seinem Profil: “Ich möchte die Welt zu einem offeneren Ort machen, indem ich Menschen beim Vernetzen und Teilen helfe.” Warum also noch vernetzen via Blogs, wenn’s über Facebook eh so leicht geht?
Ganz einfach: Weil Verlinkungen nützlich wären, um auf neue, coole Informationen zu stoßen. Ich kenne einige gute Blogger und schaue ab und zu bei ihnen vorbei, aber das weiß außer mir leider niemand – das ist einerseits schade für die Leser, weil ihnen was Tolles entgeht; vor allem aber auch schade für die Blogger, weil der tägliche Blick auf Google Analytics – so ehrlich müssen wir zu uns selbst sein – einen direkten Einfluss auf die Tagesbefindlichkeit hat. Viele Klicks: Ich bin happy, weil die Menschen mich lieben und lesen. Wenig Klicks: Leckt’s mich am A.
Wer ohne Sünde ist, der darf den ersten Stein werfen; und ich gebe zu: Wenn es nach diesem Prinzip ginge, müsste ich eine Nummer ziehen und auf dem Zettel stände eine vierstellige Zahl. Bisher halten sich meine Verlinkungen in Grenzen. Auf meinem Blogroll finden sich fast ausschließlich eigene Projekte, was mal wieder zeigt, was für ein hoffnungsloser Egomane ich eigentlich bin.
Aber ich habe beschlossen: Damit ist jetzt Schluss.
Die aktuelle Blogparade nehme ich zum Anlass, auf meiner Site die Kategorie “Blog der Woche” auszurufen. Der Name ist Programm: Jede Woche werde ich einen neuen Blog vorstellen, der mir persönlich gefällt – so lang, bis mir die Ideen ausgehen oder ich keine Lust mehr drauf hab. Jeden dieser Beiträge werde ich von diesem Beitrag aus verlinken; und die Beiträge selbst wiederum verlinken auf die jeweiligen Autoren. Anfangen werde ich damit gleich morgen, wenn auch der supertolle Blogtail #9 stattfinden wird. Hurra, ich freu mich schon – auf das schreiben, und natürlich auf die morgigen Cocktails. CU there – erscheinen Sie, sonst weinen Sie.
Eine Eilmeldung im Anschluss an mein äußerst populäres Posting zur Burger King-Kampagne mit Manfred Baumann: Die vom Marketing-Team angekündigte virale Kampagne zeigt heute Früchte, indem es bei Burger King heute von 16 bis 16:30 gratis Essen gibt. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Das Ganze soll aussehen wie eine Art Besetzung, also Hausbesetzung; auf der Homepage findet sich der Satz “Wir kämpfen für das Recht auf grenzenlose Burger-Freiheit” von einer Marketing-Taskforce, die sich “Guerilla-Griller” nennt. Wieder mal den nette Versuch eines Konzerns, Anarchie zu monetarisieren. Ach ja.
Was soll man dazu noch sagen?
PS: Ich habe noch zwei Gutscheine von Burger King und möchte entsprechend einen Wettbewerb ausrufen: Wer sich auf das Event traut und dort ein Foto macht, gewinnt.
Während wir bereits im Freundeskreis eifrig für den großen Monkey Island Memorial Day werben, stoßen wir immer wieder auf neue Barrieren. Etwa soll es in dieser Stadt doch TATSÄCHLICH Menschen geben, die die Titel-Melodie des legendären Computerspiels nicht klar identifizieren können… Unvorstellbar für einen echten Fan wie mich.
Ich habe für mich selbst beschlossen, mit drei Maßnahmen in dieser Richtung Aufklärung zu bieten:
Ich werde lernen, die Titelmelodie auf Gitarre zu spielen. Und jeder, der bei mir zu Gast ist, muss mir dann zuhören.
Ich poste auf meinem Blog dieses faszinierende Video eines italienischen Rappers. Über die Titelmelodie des Spiels bringt er lässig seine Lines, kombiniert mit phaten Latino-Beats… Bam! Die Handlung des Videos ist auch für Nicht-Italienisch-Sprecher nachvollziehbar.
Da wir in Zukunft mit den Vorbereitungen für unser Event, den “Monkey Island Memorial Day”, starten werden, schulde ich all jenen, denen diese Juwele der Computerspiele-Geschichte entgangen sind, etwas Aufklärung.
Kurz zusammengefasst die Handlung des ersten Teils:
Junger Bursch (Guybrush Threepwood) möchte Pirat werden.
Verliebt sich in die ansässige Gouverneurin Elaine Marley.
Diese wird von einem bösen Geisterpiraten (Le Chuck) entführt.
Le Chuck lebt in einem riesigen Affenschädel.
Den Affenschädel öffnet der Held mit einem riesigen Wattestäbchen, das er von vegetarischen Kannibalen ertauscht.
Er bespritzt den Geisterpiraten mit Malzbier
Der Geist stirbt (äh, ja…)
Happy End.
Das Spiel profitierte vor allem von seinen durchgeknallten Witzen und dem für damalige Verhältnisse revolutionären Soundtrack in Midi-Format. Außerdem stach die Handlung durch obskure Wendungen hervor; wem diese übrigens bekannt vorkommt, dem sei gesagt: Ja, die Fan-Community der Spiele ist fest überzeugt, dass “Fluch der Karibik” sich von “Monkey Island” hat inspirieren lassen.
Mag. (FH) Stefan H. Mey, MA ist freier Journalist und Texter in Wien, seine wichtigste Referenz ist seit vielen Jahren das WirtschaftsBlatt. Stefan Mey reist gerne, redet gerne mit Menschen, liegt gerne bei Sonnenschein in der Wiese und denkt über das Leben nach. Und darüber schreibt er dann in diesem Blog.