Sep 9 2010

Ist Linz noch zu retten.

Stefan Mey

Auf der Ars Electronica bin ich bekanntermaßen Stammgast – kein österreichsicher Nerd sollte meiner Meinung nach dieses Highlight des digitalen Ultra-Exzesses verpassen; jedes Jahr verlasse ich nach etlichen Stunden voller Roboter und Laser mit einem Brummschädel die hoamatländische Landeshauptstadt Linz. Diesmal war aber alles etwas anders.

Erstens, weil die Location sich geändert hat. War früher noch ganz Linz zu einer gewaltigen Ausstellungsfläche mutiert, hat man sich nun auf das Gelände der ehemaligen Tabakfabrik reduziert. Das hat den Nachteil, dass Kulturtouristen im Rahmen des Kurzbesuchs von Linz selbst recht wenig sehen; dafür aber die Vorteile, dass weniger Kilometer zurück gelegt werden müssen, die Innenräume der Fabrik jedem Wetter stand halten und man nebenbei die verstörende Architektur der 30er Jahre bewundern kann.

Zweite große Änderung: Das Thema. Mit “Repair – sind wir noch zu retten” (bewusst ohne Satzzeichen, quasi eine Aussage in Fragestellung-Satzform) versucht man, sich selbst vor der modernen Welt zu retten und alles zu reparieren. Ironischerweise wird dadurch die Technik-Kunst-Ausstellung zu einer Warnmeldung vor der Technik: Gleich im ersten Ausstellungsraum hatten wir die Möglichkeit, elektromagnetische Strahlung zu hören – und beschlossen anschließend, uns zukünftig von Bankomaten nicht nur aus finanziellen Gründen fern zu halten.

Ähnlich ging es in anderen Hallen weiter: Wir lauschten einem beruhigenden Klavierkonzert in einer großen Industriehalle, entdeckten Möglichkeiten zum Anbau von Gemüse in Stadtwohnungen und trafen auf ein paar digitale Unternehmer, unter anderem Andi Klinger von Garmz. Vollkommen abseits des Digitalen: Die “Body & Soul-Factory”, bei der Klangschalenmeditation ebenso ihren Platz fand wie die Veranstaltung “Beten für den Planeten”. Okay… und wo sind jetzt die Roboter und Laser, bitteschön?

Dazwischen haben wir sie dann doch gesehen, zum Glück. Bei den Japanern (keine Ars ohne ein Highlight aus Tokio!) hatte ich die Möglichkeit, mit einem Roboter zu sprechen und ihn anschließend zu umarmen. Außerdem gab es muszierende Aschenbecher und einen Automaten, der mir auf Zuruf eine Zigarette in den Mund schießen wollte – zum Glück für meine Gesundheit aber um einen guten Meter verfehlte. Bei einem interaktiven Ausstellungsstück hatte ich die Aufgabe, möglichst viele Supermarkt-Produkte einzuscannen, meine charmante Begleitperson schlug im Rahmen eines virtuellen Boxkampfes auf ein Kissen ein.

Das war cool.

Und irgendwie wünsche ich mir, dass es auf der Ars 2011 dann wieder mehr digitales Zeug gibt, statt Unternehmer, die in Messe-Manier ihre Angebote anpreisen und irgendein Esoterik-Blabla. Ich habe prinzipiell weder gegen das eine, noch gegen das andere etwas einzuwenden – aber nicht in Linz. Da will ich Roboter sehen. Und Laser. Groß, laut und bunt. Bitte. Danke.


Sep 7 2010

Vier Tage. Drei Events. Drei Städte.

Stefan Mey

Für diejenigen unter Euch, die sich die letzten Tage über die Funkstille auf diesem Kanal gewundert haben: Ich war unterwegs. Nachdem ich diverse Festivals von Sziget bis Frequency dieses Jahr ausgelassen und auch meinen Sommerurlaub lieber zuhause verbracht habe, habe ich mir nun – pünktlich zum Herbstanfang – die Hardcore-Reisedröhnung gegeben: Drei Events in drei verschiedenen Städten in nur vier Tagen.

Etappe 1: IFA, Berlin

Für IT-Journalisten ist die Nabelschau der Branche in Berlin ein absolutes Muss. Und so war es keine Frage, dass auch ich mich von Donnerstag bis Samstag durch die Hallen des Berliner Messegeländes bewegen musste. Bepackt mit Presseunterlagen verschiedenster Anbieter – die meisten dazu zum derzeit hoch gehypten Thema 3D -, schrien mich von allen Seiten die Messestände in visuellen Majuskeln mit den Worten “KAUFEN! KAUFEN!” an.

Residiert habe ich im Adlon Kempinski gleich am Brandenburger Tor. Dekadent? Ja.

Etappe 2: Volksstimmefest, Wien

Wie verarbeitet man ein solches Trauma aus Konsumwahn und Snobismus? Ganz recht: mit dem Volksstimmefest im roten Wien. Für mich als eingefleischten Systemkritiker ohnehin eine Pflichtveranstaltung seit etlichen Jahren. Auch diesmal bin ich abends über das Gelände gestreift und habe mir die verschidenen Stände von “Rettet die Lobau!” bis “Sozialismus Jetzt!” angesehen. Meine Unterschrift habe ich allerdings nirgends hinterlassen, konnte mich irgendwie mit keiner der Initiativen wirklich identifizieren.

Die Musik war gut. So eine lateinamerikanische Band. Und meine Begleitung war auch toll, die charmante Miri ElSol – das ist freilich nicht ihr echter-, sondern ein Künstlername; aber sie ist in der Tat ein Sonnenschein. Oh, ja: Und der Sturm der Genossen für kommunistische zwei Euro war auch lecker.

Etappe 3: Ars Electronica, Linz

Sturmschädel am Sonntag morgen. Aber dennoch den Plan durch gezogen: In den Zug gestiegen, und ab nach Linz zur Ars Electronica. Wie jedes Jahr. Und auch diesmal die volle Dröhnung elektronischer Kunst: Ich habe einen Roboter umarmt, meinen Twitter-Account tanzen sehen und Aschenbechern beim Musizieren zugehört. Wieder mal ein paar schräge Erfahrungen, um die ich reicher bin. Und ein würdiger Abschluss für gelungene vier Tage.

Wer gerne mehr erfahren möchte: Details zur IFA finden sich heute im WirtschaftsBlatt, über die Ars Electronica werde ich auf diesem Kanal weiter berichten. Und zum KPÖ-Festl fällt mir eigentlich nicht mehr ein als das bereits Gesagte.


Sep 1 2010

“Indische Wirtschaft” wird Partner von “Indien Aktuell”

Stefan Mey

“Indische Wirtschaft” – das Online-Medium zum Wachstumsmarkt – kooperiert ab sofort mit der in Deutschland beheimateten Indien-Community “Indien Aktuell“. Ein Banner-Tausch findet ebenso statt wie eine Kooperation im inhaltlichen Bereich: Die Autoren von “Indische Wirtschaft” – Stefan Mey und Wolfgang Bergthaler – werden die reichweitenstarke Community mit Wirtschaftsnachrichten rund um das südasiatische Land beliefern. Weitere Projekte sollen in Zukunft länderübergreifend und partnerschaftlich realisiert werden.

„Das frische Team von Indische Wirtschaft passt gut zu Indien Aktuell,“ sagt Sven Andreßen, Chefredakteur von Indien Aktuell Business, mit Hinweis auf die jahrelange Indien-Erfahrung der beiden Autoren des erst Anfang 2010 gegründeten Erfolgsmediums. “Für uns wiederum bedeutet die Kooperation eine starke Erhöhung der Reichweite, vor allem im deutschen Markt”, ergänzt Stefan Mey von Indische Wirtschaft. Weiteren Projekten blicke man mit großer Vorfreude entgegen.


Aug 31 2010

Wohnung am Naschmarkt zu vermieten

Stefan Mey

Ich bin ein Nomade, bin mein Leben lang von Ort zu Ort gezogen. Jene Wohnung, in der ich soeben diesen Text schreibe, war länger mein Zuhause als jeder andere Ort zuvor. Doch nun wird es wieder Zeit für einen Tapetenwechsel, für frischen Wind. Daher gebe ich die Wohnung ab. Und vielleicht ist sie ja für Dich so ein gutes Zuhause, wie sie für mich vier Jahre lang war?

Es geht um eine Wohnung…

…im Altbau mit 36 Quadratmetern

…direkt am Naschmarkt

…voll eingerichtet

…mit netten und toleranten Hausbewohnern

Sie gliedert sich auf in ein Vorzimmer, ein Wohnzimmer mit Doppel-Hochbett (das spart Platz), eine Küche mit Dusche und ein WC mit Waschbecken. Telekabel ist freilich auch im Haus.

Die Kosten belaufen sich auf…

… Miete: 347,43 € /Monat

… Strom und Gas: 115,20 € / Quartal

… Kaution: 1000 €

… Ablöse: 2000 € (für die komplette Einrichtung inkl. Küche und eine neue Therme)

Bei Interesse, bitte mich kontaktieren. Besichtigungen sind bevorzugt abends und an Wochenenden möglich. Fotos gibt es auch auf Anfrage.


Aug 30 2010

Nachgedacht. Unter der Wiener Sonne.

Stefan Mey

Manchmal kommt es erstens anders. Und zweitens, als man denkt. Doch dann merkt man doch, dass es einen Sinn hatte.

Ich hatte ja so viele Pläne. Wollte zuerst nach Kroatien, dann wurde daraus ein Klosteraufenthalt, und am Ende sollte es eine Wallfahrt werden – dieser Urlaub, den ich diesen Sommer verbringen wollte. Und dann entwickelte sich alles anders, und ich habe plötzlich meinen Urlaub doch in Wien verbracht. Ausgerechnet ich, der so kosmopolit und reisefreudig ist und eigentlich Wien den Rücken kehren wollte.

Ich gestehe: Da war ich schon ziemlich grantig.

Doch dann habe ich festgestellt, dass Wien im Sommer schön sein kann. Dass man hier viel erlebt. Ich war mit Marie im Schönbrunner Tiergarten, einem der ältesten Zoos der Welt. Und ich hatte einen wirklich schönen Abend mit einem Theaterbesuch und einem anschließenden weißen Spritzer auf dem Rathausplatz. Und ich war im Arbeiterstrandbad an der Donau. Bin in verschiedenen Parks gelegen, habe mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und nachgedacht. Über verschiedene Themen, die mich schon länger beschäftigten.

Und ich habe mit Menschen geredet. Mit ganz verschiedenen. Mit guten Freunden wie Johanna oder Richard, die mir Feedback zu dem gaben, was ich mir unter der heißen Sommer-Sonne überlegt hatte. Und mit absoluten Fremden: Miriam zum Beispiel, die sich eigentlich nur meine Diplomarbeit kopieren wollte – daraus wurde dann ein dreistündiger Kaffeehausbesuch. Dabei habe ich gemerkt, dass Gespräche mit Fremden toll sind; denn Du kannst Dich auslassen und kriegst ein unvoreingenommenes Statement zu Deinen Gedanken. Und auch dabei geht Dir so manches Licht auf.

Nun sitze ich wieder in der Redaktion; höre dabei ein Lied, das ich gestern abend in meinem Heimstudio aufgenommen habe. Die Muse hat mich in diesen Tagen wieder geküsst wie lange nicht mehr; und das sehe ich als Zeichen: Du musst nämlich gar nicht ans andere Ende der Welt laufen, um klar Schiff mit Deinem Leben zu machen. Das klappt genauso gut, wenn man zwischen Donau-Proleten im roten Schwimmbad liegt. Gut so.

Ab Mitte Oktober ist dann meine Wohnung frei. Details dazu gibt es morgen auf diesem Kanal.


Aug 25 2010

Eine Oper für den SPAM

Stefan Mey

Das ist kein Scherz: Unter dem Titel “Gain extra Inches – die SPAM-Oper” läuft derzeit im Schauspielhaus Wien ein Stück, das seinem Namen alle Ehre macht. Denn hier werden SPAM-Nachrichten zum Inhalt eines Theaterstücks. Mit Gesang. Und musikalischer Untermalung.

Dabei wird kaum eine Variante dieser Unform der Kommunikation ausgelassen: Beginnen tut das Stück mit einem Lied über den klassischen “Mitleids-SPAM”, in dem ein nigerianischer Junge um Geld für seine todkranke Schwester bettelt; gefolgt vom “Kaufen-sie-billige-Uhren-SPAM”, dem “Hier-kriegen-sie-billige-Kredite-SPAM”, Viagra- und Porno-SPAM und selbstverständlich dem klassischen Kettenbrief. Kleines musikalisches Highlight: Ein Rap zum Thema SPAM.

Und diese Mischung wirkt: Die Masse an Nachrichten, die sich gegenseitig zu übertönen suchen, mantraartig wiederholte Sätze wie “Jenny has sent you a digital postcard” und “Kaufen Sie billige Uhren” brennen sich ins Hirn und wollen nicht mehr weg – ganz so wie im echten Leben.

Fazit: Wer SPAM mal aus einer humorvollen Perspektive betrachten möchte, sollte sich das Stück genehmigen, das gestern Premiere hatte und noch am 26., 28. und 31. August 2010 im Schauspielhaus Wien zu sehen ist.


Aug 18 2010

Warum ich noch immer einen echten Kalender verwende

Stefan Mey

In Computerfreak-Kreisen werde ich manchmal angeschaut als käme ich vom Planet der Affen, wenn ich dieses seltsame kleine Büchlein hervor krame, in das man Termine eintragen kann. Früher verwendete das Jeder, und wir nannten es “Kalender”. Heute versteht man unter “Kalender” etwas anderes, nämlich ein Programm auf dem iPhone oder Blackberry.

Keine Frage, die Entwicklung hat Vorteile. Wer das Papier durch ein Icon auf dem Smartphone ersetzt hat, der hat seine Termine immer in der Hosentasche; er wird per Email und Piepsen erinnert, und er kann seine Meetings mit Freunden und Kollegen koordinieren. Außerdem kommt es in der Cocktailbar besser an, wenn ein Smartphone statt eines abgesandelten Papier-Kalenders gezogen wird.

Allerdings: Sind Sie schon mal durch den thailändischen Dschungel marschiert und haben sich dabei gegen Blutegel verteidigen müssen? Versuchen Sie mal, diese mit Ihrem iPhone zu erschlagen – es waren Momente wie dieser, an denen ich erkannte, dass die Feder mächtiger ist als … hm… der Egel.

Abgesehen davon bietet der Papier-Kalender die Möglichkeit, Einträge zu emotionalisieren: Wird ein ohnehin lästiger Termin abgesagt, kann ich ihn mit voller Genugtuung durchstreichen; nach einem anstrengenden Gespräch kann ich in Majuskeln das Wort “VOLLTROTTEL” neben den Namen schreiben und nach einem schönen Gespräch wird ein Smiley auf das Blatt gekritzelt – Möglichkeiten, die das Digitale nur beschränkt bietet.

Und ist das Jahr vorbei, wandert der Kalender in mein Regal zu den vergangenen Erinnerungen. Bei Bedarf krame ich ihn dann wieder hervor und schaue mir die durchgestrichenen Einträge, die Smileys und die “Volltrottel”-Bemerkungen an.

Und denke nostalgisch an die Zeit zurück, als wir noch alle Papier verwendeten.


Aug 13 2010

Danke für die tollen Tipps!

Stefan Mey

Okay, liebe Leute: Mittlerweile steht fest, wie ich meinen Sommerurlaub verbringen werde; und ich danke Euch allen für das liebe und wirklich produktive Input!

Gewinner dieses ultimativen Tee-Sets ist im Endeffekt Christopher S., der mich in einer längeren Chat-Session davon überzeugte, statt des ausgebuchten Klosters in ein Schweigeseminar zu gehen oder nach Mariazell zu pilgern – für den Sommerurlaub wurde es dann schließlich Mariazell, ergänzt durch einen Besuch bei meiner lieben Schwester in München. Herzlichen Glückwunsch, Herr S., Sie können sich Ihr Tee-Set in Kürze im Irish Pub Ihres Vertrauens abholen.

Der Ausflug ins Schweigeseminar wird dann als Herbst-und-Winter-Projekt eingeplant. Ebenso wie das Stift Admont und die Reise zum Zeitfenster im Untersberg. Und freilich auch all die anderen tollen Vorschläge: Einfach auf einer Wiese sitzen (Danke Pia!), Hardcore-Wandern (Danke Alexander), in einem Flugzeug schlafen (danke Marlene!) und Jodeln (nochmals: Danke Marlene!).

Ich hoffe, ich habe in dieser Aufzählung nun niemand vergessen – und freue mich bereits auf eine spannende Reise der Selbstfindung. Ihr seid super… nochmals: Danke!


Aug 11 2010

iPhone-User haben mehr Sexpartner

Stefan Mey

Ein wenig habe ich es immer schon geahnt, aber nun gibt es von der US-amerikanischen Online-Dating-Site OkCupid endlich handfeste Zahlen: iPhone-User haben ein wilderes Privatleben als Blackberry- oder Android-Kunden. Die Site fand diese Daten auf datenschutzrechtlich sehr obskure Weise heraus: Über verschiedene Wettbewerbe wurden die User aufgefordert, Angaben über Sexualleben zu machen – die Studienautoren warfen dann einen Blick auf die Metadaten der Profilbilder und fanden heraus, mit welchem Handy die Fotos gemacht haben.

Das Ergebnis ist folgende Grafik, die eine sehr deutliche Sprache spricht:

Gesondert betrachtet haben die Studienautoren dann noch die 30jährigen, was zu folgender Grafik führte:

Psychologisch sind jetzt natürlich verschiedene Deutungen möglich. Etwa, dass der Produktlebenszyklus bei iPhone-Modellen deutlich länger ist als bei Android-Geräten – die Stabilität im technischen Umfeld kompensieren die Apple-Kunden also durch häufige Wechsel im Privatleben.

Oder es könnte bedeuten, dass Android-User sich Stabilität wünschen und sich daher sowohl für das entsprechende Handy-Modell als auch bei der Wahl der Sexualpartner ungern auf Experimente einlassen – mit Apple-Fanboys, die sich trotz offensichtlicher Antennen-Probleme auf das iPhone 4 einlassen, können sie nichts anfangen.

Aber vielleicht sollte ich meine pseudo-psychologischen Interpretationen einstellen, bevor ich mich unnötig lächerlich mache; stattdessen mich auf meine reine Beobachtungsgabe beschränken: iPhones sehen toller aus als jedes Android-Handy – und das schindet halt in jeder Bar Eindruck.

Fürchterlich eigentlich, wie oberflächlich die Menschen sind.


Aug 9 2010

Ich brauch’ mal ‘ne Pause

Stefan Mey

Liebe Community,

Ihr alle wisst: Ich arbeite gerne, plauder gerne mit Menschen und verbringe auch gerne Zeit vor dem Computer – entweder in einsamer Kreativarbeit mit Musik- oder Filmprogrammen, oder der Bloggerei, oder in diversen Social Networks. Aber irgendwann ist er auch bei mir erreicht: Der Punkt, an dem ich mal eine Pause brauche.

Einfach abschalten. Alleine, oder in netter Begleitung. Aber ganz wichtig: Nicht im gewohnten Wiener Umfeld; und erst recht ohne einen Computer-Bildschirm vor der Nase. Manche Menschen nennen das Urlaub.

Und dieses Jahr stehe ich diesbezüglich vor einem Dilemma: Ich habe nämlich eine Woche zur Verfügung und weiß nicht, was ich damit anstellen soll. Vorschläge gibt es schon: Die abenteuerlustige Filmemacherin Monika G. schlug mir vor, am Untersberg in Salzburg nach Karl dem Großen zu suchen; der superintelligente David S. riet, eine Woche ins Kloster zu gehen. Und ich denk mir jetzt: Ich mache ein Gewinnspiel.

Ich mache Crowdsourcing im klassischen Sinne und frage in die Community, was sie mir in Sachen Urlaub vorschlagen – und zu gewinnen gibt es dabei freilich auch etwas Tolles, nämlich dieses Teeset, das mir von der Firma Fabasoft freundlicherweise zugeschickt wurde:

Die Regeln dazu:

  • Der Vorschlag muss die beiden bestehenden Vorschläge deutlich übertreffen, also wirklich kreativ sein
  • Der Vorschlag muss leistbar sein – also keine exotische Fernreise
  • Zeitraum für den Urlaub: Eine Woche.
  • Einsendeschluss ist Mittwoch, der 11.8., um 18 Uhr – wenn bis dann nichts Gutes eingetroffen ist, geh ich ins Kloster ;)
  • Mitarbeiter von stefanmey.com – also ich – sind wie immer vom Wettbewerb ausgeschlossen

Ich freue mich auf geistreiches Input – entweder direkt hier auf dem Blog, via Facebook oder Email.

Alles Liebe,

Euer Stefan